BetriebsmittelfinanzierungVolle Auftragsbücher. Leeres Konto.
Ausgangslage: Ein produzierendes Unternehmen wuchs schneller als seine Liquidität. Material musste vorfinanziert werden, während Großkunden spät zahlten.
Vorgehen: BWA, SuSa, Forderungsstruktur und Auftragsbestand wurden in eine nachvollziehbare Finanzierungsgeschichte übersetzt. Betriebsmittellinie, Factoring und objektbezogene Finanzierung wurden getrennt geprüft.
Arbeitsergebnis: Ein entscheidungsfähiges Datenpaket, eine priorisierte Finanzierungsstruktur und ein klarer Gesprächsfahrplan für geeignete Kapitalpartner.
Nachfolge & UnternehmenskaufGutes Unternehmen. Zu wenig Eigenkapital.
Ausgangslage: Ein erfahrener Manager wollte einen etablierten Betrieb übernehmen. Kaufpreis, Working Capital und Übergangsrisiko passten nicht in eine einfache Bankfinanzierung.
Vorgehen: Kaufpreisbestandteile, Verkäuferdarlehen, Eigenmittel, Beteiligungskapital und Fremdfinanzierung wurden in Bausteine zerlegt. Die Unterlagen wurden aus Sicht verschiedener Kapitalgeber neu geordnet.
Arbeitsergebnis: Eine belastbare Transaktionsstruktur mit klaren Annahmen, offenen Punkten und einer adressatengerechten Investorenansprache.
Projekt- & WachstumsfinanzierungGroßes Projekt. Noch kein bankfähiger Fall.
Ausgangslage: Ein technologie- und energiebezogenes Vorhaben benötigte erhebliches Kapital, verfügte aber über unterschiedliche Planstände, technische Unterlagen und noch nicht konsolidierte Verträge.
Vorgehen: Projektgesellschaft, Mittelverwendung, Meilensteine, Risiken, Eigenkapitalbedarf und Fremdkapitalfähigkeit wurden in ein Stufenmodell überführt. Offene Nachweise kamen auf eine priorisierte Dokumentenliste.
Arbeitsergebnis: Ein strukturierter Datenraum und ein Finanzierungsvorgehen, das erst belastbare Nachweise schafft und dann passende Kapitalgeber anspricht.
Restrukturierung & ZeitdruckNicht zu spät – aber keine Woche mehr zu verschenken.
Ausgangslage: Ein inhabergeführter Dienstleistungsbetrieb geriet durch Forderungsausfälle, Steuertermine und saisonale Schwankungen unter Druck.
Vorgehen: Liquiditätsbedarf, Fristen, kurzfristige Maßnahmen und tragfähige Fortführung wurden getrennt. Nicht realistische Finanzierungswege wurden früh aussortiert.
Arbeitsergebnis: Eine nüchterne Entscheidungsgrundlage: Was sofort zu tun ist, welche Unterlagen fehlen und welche Finanzierungswege unter Zeitdruck überhaupt noch sinnvoll sind.