KMU.NETWORK
Unternehmer mit vorbereitetem Notfallkoffer inmitten verschiedener Unternehmensrisiken
KMU.VORSORGE · Krisenhilfe & Notfallkoffer

Bevor es teuer wird.

Manche Probleme kündigen sich an. Andere stehen morgens ungefragt im Büro. Wir helfen Ihnen, Ihr Unternehmen vorzubereiten – und bringen im Ernstfall die richtigen Fachleute und nächsten Schritte zusammen.

2 Wegevorsorgen oder jetzt handeln
6 Bereichevon Geschäftsführung bis Cyberangriff
1 Kontaktstellefür Einordnung und Koordination
Schnelle Orientierung

Unternehmensvorsorge und Krisenhilfe auf einen Blick

KMU.VORSORGE unterstützt Unternehmen dabei, kritische Abhängigkeiten vor einem Notfall zu ordnen oder einen bereits eingetretenen Fall strukturiert aufzunehmen. KMU.NETWORK priorisiert nächste Schritte und koordiniert bei Bedarf geeignete Fachpartner; Rechts- und Steuerberatung wird nicht selbst erbracht.

Für wen?

Für Unternehmen, die Vertretung, Vollmachten, Zugänge und Krisenabläufe vorsorglich klären oder bei einem akuten Ausfall und Unternehmensnotfall schnell Orientierung benötigen.

Drei Einstiege

Vorsorge-Check, persönlicher Notfallkoffer oder Krisen-Erstaufnahme – abhängig davon, ob allgemeine Vorbereitung, konkrete Absicherung oder akute Reaktion erforderlich ist.

1–4

Vorgehen

Situation aufnehmen, Dringlichkeit einordnen, Verantwortliche und Fachpartner verbinden sowie Maßnahmen, Zuständigkeiten und Unterlagen koordinieren.

Ergebnis und Grenzen

Sie erhalten einen geordneten ersten Handlungsweg. Eine pauschale 24/7-Erreichbarkeit, Rechts- oder Steuerberatung und die Verhinderung jeder Krise werden nicht versprochen.

Wo stehen Sie gerade?

Ein Notfallkoffer wird gepackt, bevor das Wasser im Büro steht.

Unternehmensschutz besteht aus zwei Aufgaben: Risiken vorher erkennen und im Ernstfall ohne Umwege handeln. Deshalb führen wir Sie nicht durch einen Leistungskatalog, sondern direkt zum passenden Einstieg.

01 · Vorsorge

Heute ordnen, was morgen funktionieren muss.

Vertretung, Vollmachten, wichtige Kontakte, Datenschutz, Bankzugänge, Verträge, Prozesse und Krisenabläufe werden so vorbereitet, dass Ihr Unternehmen nicht an einer einzigen Person oder einem fehlenden Dokument hängt.

Notfallkoffer vorbereiten →
02 · Akuter Fall

Wenn bereits etwas passiert ist, zählt Klarheit.

Krankheit, Kontopfändung, Gesellschafterstreit, Cyberangriff oder Insolvenzgefahr: Wir nehmen die Situation strukturiert auf, priorisieren die nächsten Schritte und koordinieren bei Bedarf geeignete Fachpartner.

Akuten Fall einordnen →
Sechs Krisenfelder

Ein Unternehmen kann auf sehr unterschiedliche Weise plötzlich stillstehen.

Der Auslöser ist nicht immer eine leere Kasse. Manchmal fehlt eine Unterschrift, ein Passwort, eine Vertretung oder schlicht jemand, der in der ersten Stunde die richtigen Entscheidungen trifft.

Mensch & Geschäftsführung

Krankheit, Unfall, Tod, Burn-out, Ausfall einer Schlüsselperson, fehlende Vollmacht oder ungeklärte Vertretung und Nachfolge.

Gesellschafter, Familie & Beteiligungen

Scheidung, Erbfall, Gesellschafterstreit, blockierte Entscheidungen, Ausscheiden eines Partners sowie Kauf oder Verkauf von Anteilen.

Liquidität, Bank, Finanzamt & Insolvenz

Steuerrückstände, Kontopfändung, Kreditkündigung, Rücklastschriften, Zahlungsstockung, Sanierungsbedarf oder drohende Insolvenz.

§

Recht, Behörden & Verträge

Abmahnung, Betriebsprüfung, Behördenpost, Fristsachen, arbeitsrechtliche Konflikte, kritische Vertragskündigung oder Haftungsfragen.

Daten, IT & Betriebsfähigkeit

Cyberangriff, Datenschutzverletzung, Systemausfall, Betrug, Datenverlust, Brand, Hochwasser, Standort- oder Lieferantenausfall.

!

Kunden, Öffentlichkeit & Reputation

Verlust eines Großkunden, Shitstorm, negative Presse, Produktrückruf, öffentliche Vorwürfe oder eine plötzlich eskalierende Kommunikationslage.

Die erste Frage lautet nicht: Wer ist schuld?

Die erste Frage lautet: Was muss jetzt gesichert werden, damit das Unternehmen morgen noch handeln kann?

Situation kurz beschreiben →
Der KMU.NETWORK Notfallkoffer

Kein Ordner fürs Regal. Eine Arbeitsgrundlage für den Ernstfall.

Der persönliche Notfallkoffer bündelt die Informationen, Zuständigkeiten und Handlungswege, die in einer Krise nicht erst zusammengesucht werden sollten.

1
Vertretung und EntscheidungsfähigkeitWer darf führen, unterschreiben, Zahlungen veranlassen und gegenüber Banken, Mitarbeitern oder Kunden handeln?
2
Unternehmens- und KontaktprofilSchlüsselpersonen, Berater, Banken, Versicherer, Kunden, Lieferanten und weitere Krisenkontakte.
3
Dokumenten- und ZugangsregisterWo liegen Verträge, Vollmachten, Policen, Registerunterlagen, Sicherungen und geschäftskritische Zugänge?
4
Handlungspläne und MeldekettenVerständliche erste Schritte für die ausgewählten Risiken Ihres Unternehmens.
Sicher und aktuell

Die wichtigsten Informationen – ohne eine neue Schwachstelle zu bauen.

Ein Notfallkoffer enthält hochsensible Unternehmensinformationen. Deshalb werden nicht wahllos Passwörter, Bankzugänge und Personaldaten in einem ungeschützten Dokument gesammelt.

Berechtigungen festlegenNicht jeder benötigt Zugriff auf alles.
Sichere Aufbewahrung bestimmenIm Koffer steht, wo Informationen liegen und wer sie freigeben darf.
Regelmäßig aktualisierenVeraltete Vollmachten und Telefonnummern helfen im Ernstfall niemandem.
Verantwortliche einweisenDer beste Notfallplan ist nutzlos, wenn niemand von ihm weiß.
Vorsorge-Check anfragen →
Datenschutz & digitale Vorsorge

Datenschutz muss im Alltag funktionieren – nicht erst, wenn die Behörde schreibt.

Wir schaffen eine verständliche Ausgangsbasis und zeigen, wo organisatorischer, technischer oder fachlicher Prüfbedarf besteht.

DSB-PflichtcheckErste Einordnung, ob ein Datenschutzbeauftragter benötigt wird.
DSB-BestellungDigitale Anfrage eines externen Datenschutzbeauftragten als Mitgliedervorteil.
UnternehmensprofilWichtige Unternehmens- und Ansprechpartnerdaten strukturiert erfassen.
Datenschutz-StartcheckGeführte Fragen zu Mitarbeitern, Website, Tools, Dienstleistern und Prozessen.
ProzessübersichtVorbereitete Arbeitsgrundlage zu Datenschutzbereichen und Verarbeitungstätigkeiten.
Tools & DienstleisterÜbersicht typischer Software, Cloud-Dienste und externer Partner.
AVV-Status lightErste Bestandsaufnahme zu fehlenden Verträgen und Nachweisen.
Status & AufgabenplanOffene Punkte, Risiken und nächste Aufgaben verständlich priorisiert.
DSB-KontaktstelleStrukturierte Kontaktmöglichkeit zum Datenschutzteam.
PrüfempfehlungenHinweis, wann Datenschutz-, IT- oder Rechtsfragen fachlich vertieft werden sollten.

Barrierefreiheit gehört ebenfalls zur Vorsorge.

BFSG-Anwendungscheck, technischer Erstcheck, Maßnahmenliste, Dokumentationshilfe und Unterstützung bei der praktischen Umsetzung – ohne das falsche Versprechen, ein Widget allein mache jede Website rechtskonform.

BFSG-Thema anfragen →
So gehen wir vor

Erst ordnen. Dann handeln. Dann die richtigen Spezialisten einbinden.

KMU.NETWORK ersetzt nicht Rechtsanwalt, Steuerberater, Insolvenz-, IT- oder psychologischen Fachexperten. Wir sorgen dafür, dass die Situation strukturiert aufgenommen und an die passende Stelle geführt wird.

1

Situation aufnehmen

Was ist passiert, welche Frist läuft und wodurch ist die Handlungsfähigkeit gefährdet?

2

Dringlichkeit einordnen

Was muss zuerst gesichert, gestoppt, dokumentiert oder geprüft werden?

3

Verantwortliche verbinden

Je nach Fall werden geeignete interne Ansprechpartner und qualifizierte Fachpartner eingebunden.

4

Maßnahmen koordinieren

Nächste Schritte, Zuständigkeiten, Unterlagen und Rückmeldungen werden nachvollziehbar geordnet.

Drei sinnvolle Einstiege

Nicht jeder Fall braucht dasselbe Paket.

Der Leistungsumfang richtet sich danach, ob Sie vorsorgen, einen konkreten Bereich absichern oder bereits auf eine akute Krise reagieren müssen.

Orientierung

Vorsorge-Check

Die wichtigsten Abhängigkeiten, Vollmachten, Zugänge, Dokumente und Risiken Ihres Unternehmens werden erstmals strukturiert erfasst.

Vorbereitung

Persönlicher Notfallkoffer

Aufbau einer unternehmensbezogenen Arbeitsgrundlage mit Rollen, Kontakten, Registern, Checklisten und ausgewählten Notfallplänen.

Ernstfall

Krisen-Erstaufnahme

Kurze Einordnung des akuten Falls, Priorisierung der nächsten Schritte und Koordination geeigneter Fachpartner auf gesonderter Beauftragung.

Beispielhafte Situation

Der Geschäftsführer liegt im Krankenhaus. Das Unternehmen steht vor verschlossenen Türen.

Nur der Geschäftsführer besitzt vollständigen Bankzugang, kennt die wichtigsten Kundenvereinbarungen und darf bestimmte Zahlungen freigeben. Gleichzeitig laufen Löhne, Lieferantenrechnungen und eine Bankfrist weiter.

„Das eigentliche Problem ist nicht die Krankheit. Das Problem ist, dass niemand vorher geregelt hat, wer handeln darf, was jetzt zu tun ist und wo die entscheidenden Informationen liegen.“
Vorsorge oder akuter Fall?

Beschreiben Sie kurz, worum es geht.

Wenige Angaben reichen für die erste Einordnung. Bitte senden Sie über dieses Formular noch keine vertraulichen Dokumente, Passwörter oder Bankzugänge.

Wenn eine Frist läuft, sagen Sie es direkt.

Ein Schreiben vom Finanzamt, eine Kontopfändung, ein Datenschutzvorfall oder eine mögliche Insolvenzreife kann andere Prioritäten erfordern als ein allgemeiner Vorsorgewunsch.

Geschäftsführer-AusfallGesellschafterstreitKontopfändungInsolvenzgefahrAbmahnungCyberangriffDatenschutzBFSG
Bei unmittelbar drohenden gesetzlichen, gerichtlichen oder behördlichen Fristen sowie möglicher Zahlungsunfähigkeit sollte parallel unverzüglich geeigneter fachlicher Rat eingeholt werden.

Erste Einordnung anfragen

Wir prüfen Ihr Anliegen und melden uns persönlich.

Häufige Fragen

Was der Notfallkoffer leistet – und was nicht.

Ist KMU.NETWORK rund um die Uhr erreichbar?

Wir versprechen keine pauschale 24/7-Erreichbarkeit. Anfragen werden strukturiert aufgenommen und persönlich bearbeitet. Bei laufenden gesetzlichen, gerichtlichen oder behördlichen Fristen sollten Sie zusätzlich unmittelbar einen zuständigen qualifizierten Berater kontaktieren.

Erbringt KMU.NETWORK Rechts- oder Steuerberatung?

KMU.NETWORK übernimmt die Erstaufnahme, wirtschaftliche Einordnung und Koordination. Rechtliche und steuerliche Prüfungen oder Beratungsleistungen erfolgen bei Bedarf durch entsprechend qualifizierte Rechtsanwälte, Steuerberater und weitere Fachpartner.

Braucht jedes Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten?

Nein. Ob eine Pflicht besteht, hängt unter anderem von Unternehmensgröße und Art der Datenverarbeitung ab. Deshalb beginnt die Leistung mit einer Einordnung der konkreten Situation.

Kann eine Insolvenz immer verhindert werden?

Nein. Frühzeitiges Handeln erweitert häufig die Optionen, garantiert aber keine Sanierung. Bei möglicher Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung muss die Situation unverzüglich fachlich geprüft werden.

Wo werden Passwörter und Bankzugänge gespeichert?

Solche Informationen gehören nicht ungeschützt in ein allgemeines Formular oder eine frei zugängliche Datei. Im Notfallkoffer werden sichere Aufbewahrung, Berechtigungen und Freigabewege festgelegt.

Ist der Notfallkoffer nur für Mitglieder?

Eine erste Anfrage ist unabhängig davon möglich. Einzelne Vorsorgeleistungen, insbesondere die digitale Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten, können als Mitgliedervorteil angeboten werden.

Persönlich für Sie da

In einer Krise brauchen Sie keine zehn Telefonnummern. Sie brauchen einen klaren ersten Weg.

KMU.NETWORK nimmt Ihr Anliegen auf und führt die passenden internen Ansprechpartner und externen Spezialisten zusammen.

Harald de Vries
Harald de VriesUnternehmensstrategie, Finanzierung und Kriseneinordnung
Lisa Isaksen
Lisa IsaksenErstkontakt, Koordination und Tagesgeschäft
Anke Beckenbauer
Anke BeckenbauerLeitung Kommunikation & Unternehmensprofilierung

Der beste Notfall ist der,
auf den Sie vorbereitet sind.

Starten Sie mit dem Vorsorge-Check oder beschreiben Sie Ihren akuten Fall.

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